Die Ruhe vor dem Sturm (auf den Turm)

Die Oremonter haben uns sehr liebenswürdig aufgenommen in ihrer Stadt! Grejetor lässt uns sogar in ihrem Haus übernachten, auch wenn es ein wenig eng ist für uns alle. Asa ist immer noch bei Brelivet in der Behandlung, während wir mit Grejetor den Abend verbringen.

Am nächsten Morgen besuchen wir Asa. Sie betont zwar kräftig, dass es ihr schon besser gehe, ihr mattes, grünes Fell lässt aber darauf schliessen, dass sie noch etwas Ruhe braucht. Trotzdem kommt sie mit uns mit, um das Dorf zu erkunden und ein paar Notwendigkeiten und Dienstleistungen zu beziehen. Zuerst finden wir Asa einen dunklen, Vollkörperumhang, damit sie sich nicht so unwohl fühlt unter den Leuten. Angeblich wurde das in gewissen Ländern entlang des Langen Wegs aus religiösen Gründen so getragen, meinte Schneider Tudien Brekilien.

Für Morgaine haben wir Maeli le Demat einen Besuch abgestattet. Sie wird es übernehmen, die Mantlerflügel zu gerben, sodass sie nun zumindest gut aufbewahrt werden können. Für das Fliegen sei wohl Magie notwendig. Vielleicht kann da Asa auch ein wenig Unterstützung bieten? Vic hat mit Maelis Sohn Yann abgemacht, sich ein wenig über Schwarzpulver zu unterhalten, da der Junge häufig Schabernack damit betreibt. Ich bin mir nicht sicher, ob Vic mehr Hoffnung hat, etwas zu lernen von dem Kleinen oder hofft, ein Unheil abzuwehren!

Bei Efflamez le Fevre konnten wir noch ein paar Bestellungen für ihre Schmiedekunst aufgeben. Morgaine wollte einen silbernen Dolch und Vic irgendetwas mit Torag drauf. Ich war nicht ganz bei der Sache, weil Efflamez so unterhaltsam war. Der Besuch bei Caio Queffélec, dem Händler für magische Gegenstände war leider nicht sehr ergiebig, aber Asa hat einen Liebestrank gefunden. Hoffentlich schüttet sie uns den nicht heimlich ins Essen!

Nach dem entspannten Einkaufen, mussten wir dann aber auch schon unsere nächsten Schritte  mit Grejetor und Patamot besprechen. Ich bin zwar zwischendurch eingeschlafen, aber wie ich wieder aufgewacht war, hatten sie sich darauf geeinigt uns Hoela Kerambrun als Unterstützung für den Angriff auf Karzougs alte Werkstatt mitzugeben. Hoela ist eine der Späherin und sei eine sehr gute Bogenschützin. Der Plan ist nun, erst das Käfig voller Zombies unschädlich zu machen, und dann mit den Mobats, die in der Nähe einen Stall haben, zu der ehemaligen Werkstatt zu fliegen. Nach langer Diskussion und hin und her, konnten wir dann am neunten Lamaschan aufbrechen.

Die Zombies waren kaum bewacht und Morgaine und Solaya haben die zwei Wachen ruck-zuck ausgeschalten. Zwei zusätzliche Späher sind extra mitgekommen, um den Käfig mit Sprengstoff auszurüsten, den Yann und Vic gebastelt haben. Wir gingen in der Zwischenzeit weiter zum Mobatstall. Zu unserm grossen Entsetzen wurden wir dort aber von kleinen, flinken Gestalten überrascht. Eine davon wirft mit lauter spitzen Werkzeugen nach uns, die andern zwei haben angefangen uns mit ihren winzigen Schwertern zu piksen. Auch wenn wir eines der kleinen Wesen schon ausschalten konnten, haben die zwei andern noch nicht von ihrem Ansturm abgelassen. Sie sind schwer zu treffen und flitzen so schnell hin und her, dass wir kaum nachkommen! Wie das wohl ausgeht?

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