Das Ende des Schreckens

Nachdem sich die Truppe von ihrem letzten Kampf erholt hat, begibt sie sich auf den Weg zur Ulmwegkirche. Froh den Gestank des Unrats hinter sich zu lassen, treffen sie bald vor der alten, steinernen Kirche ein. Da ihrem Klopfen keine Antwort folgt, betreten sie die Kirche und verschaffen sich einen Überblick über die Räumlichkeiten. Hier scheint Arlenda Stock ihrer Tätigkeit als Historikerin nachzugehen. Zahlreiche Geschichtsbücher lassen die Regale an den Wänden durchhängen und der ehemalige Altar wurde kurzerhand zum Schreibtisch umfunktioniert. Nebst den Büchern und ein wenig “Unterhaltungsliteratur”, finden die drei aber noch etwas viel Interessanteres: eine Falltür in den Untergrund. Nachdem sie sichergestellt haben, dass ihnen nichts in den Rücken fällt, klettern alle vorsichtig die Leiter hinunter. Dort werden sie jedoch dank ihrer lauten Unterhaltung schon von Frau Stock erwartet. Geknebelt und mit einer Armbrust bewaffnet hat sie ihnen aufgelauert. Doch Morgaine schafft es dank ihrer Verbindung zu Miranda, Arlenda von ihren guten Absichten zu überzeugen. Nach einigen angespannten Verhandlungen, stimmt Arlenda zu, ihnen bei der Beseitigung von Yog-Sothoth zu helfen.

Mithilfe von Arlendas Alchemiekit, den lokalen Kenntnissen des Bürgermeisters und den Pnakotischen Manuskripten bereiten sich Asa, Vic und Morgaine auf den Kampf mit dem Schrecken von Karugrad vor. Sie finden einen geeigneten Platz vor der Stadt, wo sie die Bürger Karugrads nicht in Gefahr bringen und Arlenda verteilt einige Violen Gift an die Abenteurer. Dann macht sie sich daran, für jeden ein Schutzamulett zu basteln. Auch die Fledermaus Ralf steht ihnen bei mit einem Sack voll Mehl und einer Kelle. Nachdem sie doch schon einige Stunden gewartet haben und alle Vorbereitungen lange abgeschlossen sind, beschliesst die Truppe, sich auf Arlendas Wissen zu verlassen und vollführt ein Anrufungsritual. Kaum ist es abgeschlossen rumort es tief in der Erde und ein Beben geht durch die Ebene. Mit einem Knall bricht der Stein in der Mitte des Ritualzirkels auf, grosse Steinbrocken werden nach aussen katapultiert und ein widerlicher Gestank macht sich breit. Ralf erholt sich als erster von dem Schrecken und wirft wie angewiesen Mehl in die Mitte des Kreises. Doch dieses verschwindet einfach im Nichts!

Erst jetzt wendet Asa ihr Pulver des Auftauchens an, und was vor ihnen erscheint, lässt allen das Blut in den Adern stocken. Eine monströse Kreatur mit mehr Tentakeln als Armen und Beinen, von denen sie auch mehr hat als einem Recht ist, gekrönt von einem menschlich anmutenden Kopf. Morgaine kann der Kreatur erst ein paar klaffende Wunden verabreichen, doch dann packen die Tentakel nach ihr und bald ist sie übel zugerichtet. Während Asa, Vic, Arlenda und Ralf versuchen, das Ungeheur so rasch wie möglich zu besiegen, lässt die nächste Attacke Yog-Sothtoths Morgaine bewusstlos werden. Als Asa versucht, ihr zu helfen, wird auch sie von einem weiteren Tentakel gepackt und erreicht Morgaine nicht. Nur Vics göttliche Gabe bewahrt Morgaine vor dem Schlimmsten. Da sich Yog-Sothoth so auf Morgaine und Vic fokusierte, gelingt es Solaya schliesslich, dem Monster den Kopf abzuschlagen und den Schrecken Karugrads ein für alle Mal zu beenden.

Nachdem sie Bürgermeister Heggard alles berichtet haben, kehren sie ins Güldene Schaaf zurück und gönnen sich eine wohlverdiente Nacht Ruhe. Am Morgen erwartet sie ein gedeckter Tisch mit Brunch und ein überglücklicher Wirt, der stets Nachschub bringt. Nachdem sie ausgiebig gefrühstückt haben, werden sie von Ralf in einer goldverzierten Kutsche abgeholt, gezogen von vier stattlichen Pferden. Sie werden durch die Strassen gefahren, gesäumt von einer jubelnden Menge an Karugradern, die ihnen Blumen zu werfen. Hat Karugrad auch einen Grossteil seiner Anwohner im Exodus der letzten Tage verloren, so sind doch alle der verbleibenden hierher gekommen, um die Helden der Stadt zu feiern. Nach einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters werden ihnen Orden der Stadt verliehen und die Feierlichkeiten verlagern sich in den Grossen Saal der Kronenhalle. Bei Tanz, Theater und Musik wird dort weitergegessen und gefeiert, bis nach dem letzten Gang des Mittagessens dann die versprochene Goldsumme an die Heldentruppe übergeben wird. Während Asa sich an den zahlreichen Köstlichkeiten gütlich tut und das Tanzbein schwingt, schlendert Vic durch die Menge und lernt zahlreiche Karugrader kennen, die ihn alle mit Geschenken überhäufen. Sogar eine schlichte, aber kunstvoll verarbeitete, silberne Armbanduhr ist unter den Gaben. Morgaine wird der Trubel bald etwas zu viel und sie verzieht sich mit dem schwarzlockigen Gregar etwas abseits der Meute.

Aber auch die schönste Feier hat einmal ein Ende, und am nächsten Tag versuchen Vic, Asa und Morgaine mehr Informationen über einen Weg tiefer in den Untergrund zu finden. Arlenda Stock verspricht ihnen ein paar Informationen über den Dunklen Reiter beschaffen und sie lernen vorerst schon, dass er in einer Gegend namens “Dunkler Wald” unterhalb Kaer Magas leben soll. Mithilfe der geografischen Informationen des Bürgermeisters, können sie drei viel verpsrechende Tunnels ausfindig machen. So starten sie Vorbereitungen, weiter in die Tiefe zu steigen. Asa besorgt Verpflegung, Vic und Morgaine finden Reitasseln für alle drei. Nur noch Arlendas zusätzliche Infos fehlen, dann soll es weitergehen.

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