Abstecher ins Irrenhaus

Nachdem Asa, Morgaine und Vic ihre Nachforschungen in der Stadt beendet haben, kehren sie zu Bürgermeister Heggard zurück. Inzwischen konnte Margritte Kurzstein die Pnakotischen Manuskripte studieren und informiert die drei über die Bedrohung aus dem Dunklen Firmament. Mit zahlreichen Notizen versehen war nämlich ein Ritual, welches ein Tor zu diesem öffnet, um in Kontakt mit den “Grosse Alte” genannten Kreaturen zu treten. Anhand der Notizen, schloss Kurzstein darauf, dass die fünf Leute, deren Unterschrift das Buch ziert, dieses Ritual durchführten und tatsächlich ein Portal geöffnet haben, durch das ein solcher alter Schrecken nach Golarion gelangt ist. Weiter hinten ist sie allerdings auf eine Warnung gestossen, dass eine so kontaktierte Entität sich beliebig der Essenzen der Ritualisten bedienen kann und so zum “stärkeren Partner des Paktes” werden kann.

Nach einiger Diskussion reimten sich die drei mithilfe von Asas Erfahrung mit Paktmagie zusammen, dass der einzige Weg eine Chance gegen diese Kreatur zu haben darin besteht, sie von den fünf Hütern fern zu halten. Am sichersten sei es wohl, die restlichen vier auszuschalten. Obwohl der Bürgermeister zu den meisten der Hüter nichts zu sagen hat, kennt er dennoch Waldur Kroven. Es ist der Gründer des Kroveninstituts, einer Anstalt für die psychisch erkrankten Karugrader. Heggard ist schockiert, dass dieser ihm als aufrichtiger, ja geradezu wohltätigen, Bürger bekannte Mann etwas mit dem unsichtbaren Terror zu tun haben soll. Er erkärt den dreien dennoch den Weg zum Kroveninstitut und gibt ihnen zusätzlich zu den versprochenen Goldmünzen für die Information zu der Kreatur einige magische Gegenstände mit auf den Weg.

Asa, Morgaine und Vic kämpfen sich durch den strömenden Regen in den Osten der Stadt und erreichen klitschnass das Kroveninstitut. Erstaunlicherweise steht die Tür sperrangelweit offen steht. In der Eingangshalle hat sich schon eine kleine Pfütze gebildet. Das fensterlose Gebäude ist nur spärlich mit Kerzen erhellt und die grünlichen Fliesen lassen das Innere alles andere als einladend erscheinen. Erst als sie eintreten, bemerken sie die am Boden liegenden, in Zwangsjacken gesteckten Patienten, die sofort anfangen sich zu wälzen und zu kreischen. Vergeblich versuchen sie, die Patienten wieder zu beruhigen und bald stehen sie deren Pflegern gegenüber: Vier grobschlächtige Männer mit schweren Holzknüppeln mit käfigartigen Helmen. Obwohl die Pfleger kurz darauf Verstärkung rufen, machen die drei kurzen Prozess mit ihnen. Asas Instinkten folgend, entdecken sie kurz darauf das leere Büro des Institutsleiters. Nachdem eine Durchsuchung des Raumes keine weiteren Hinweise liefert, finden sie ihren Weg in den unteren Stock der Anstalt.

Nach ein paar weiteren Scharmützeln, finden sie eine vielversprechende Abzweigung. Asa schleicht sich unsichtbar entlang und entdeckt Kroven, der wild am Schreiben ist. Als sie sich jedoch näher schleichen will und den Raum betritt, wird sie plötzlich sichtbar! Mit diesem Besuch hatte Kroven offenbar nicht gerechnet und er versucht die drei so rasch wie möglich los zu werden. Die Versuche, mehr Informationen über die Kreatur zu erhalten, prallen wirkungslos an Kroven ab und als er einen Dämon beschwört, kommt es zum Kampf. Auch wenn die stinkende Gaswolke, die dieser herbeizaubert Morgaine vorläufig ausser Gefecht setzt, so gelingt es durch Solayas rasches Handeln, Kroven zu fesseln. Nachdem die Luft im Büro wieder gefahrlos eingeatmet werden konnte, versuchen sie mit Kroven eine Abmachung zu treffen: Informationen gegen sein Leben. Unglücklicherweise ist dieser so sehr von seiner Überlegenheit überzeugt, dass er weiterhin versucht zu entkommen und Vic sieht sich gezwungen, sein Ende der Abmachung einzuhalten. So endet Krovens Leben mit einer Kugel zwischen den Augen.

Trotz Krovens Unwilligkeit zu Kooperieren finden sie in seinem Büro noch einige weitere Hinweise auf den Schrecken, den die Hüter herbeigerufen haben. So stellt sich heraus, dass die Kreatur wohl den Nahmen “Yog-Sothoth” trägt. Nachdem sie das Büro gründlich durchsucht haben und einige Dokumente einpackten, machen sie sich auf den Weg zurück zum “Güldenen Schaaf”. Asa fühlt sich plötzlich etwas schwach und begibt sich kurzerhand zu Bett, während Vic und Morgaine sich eine Strategie für Morgaines Date mit Miranda überlegen. Bald schon ist es Zeit zu gehen und sie begeben sich auf den Weg zur “Kleinen Kröte”, dieses Mal ausgerüstet mit einem Schirm. Morgaine soll zuerst die Kleine Kröte betreten und Vic erst später nachkommen.

Nachdem sich Morgaine am Empfang gemeldet hat, wird sie durch die doch recht gehoben wirkende “Kleine Kröte” in ein Hinterzimmer geführt. Dort wartet Miranda bereits auf sie, gekleidet in ein elegantes, rotes Abendkleid. Obwohl Morgaine sich plötzlich ihrer eigenen schmutzigen Kleider bewusst wird, lässt sich Miranda nicht aus dem Konzept bringen. Charmant lädt sie ein, sich zu setzen und es beginnt ein luxuriöses Mehrgangdinner. Miranda vertröstet Morgaines Fragen zu Arlenda Stock kokett auf später und versucht möglichst viel über die “hübsche junge Frau” zu erfahren. So vergeht die Zeit dann doch recht schnell mit zahlreichen Köstlichkeiten und Miranda erzählt schliesslich von Arlenda Stock. Sie ist bekannt dafür, dass sie die Geschichte Karugrads erforscht und eine ausgiebige Bibliothek dazu in der Ulmwegkirche aufgebaut hat. Allerdings ist das nur eine Facade, in Wahrheit ist sie die verlässlichste Drogendealerin und Giftmischerin der Stadt. Es gibt allerdings keinen Hinweis darauf, dass in letzter Zeit etwas anders gewesen wäre. Dennoch scheint dies ein guter Anhaltspunkt, die nächste Hüterin aufzusuchen. Auch wenn sie Morgaine nur widerwillig gehen lässt, reicht Miranda ihr doch ihre Visitenkarte und damit auch eine Einladung auf ein Wiedersehen.

Währendessen hatte Vic leider keinen Erfolg damit, die “Kleine Kröte” zu betreten und empfängt Morgaine ein wenig verstimmt im Regen. Immerhin hatte er einen Schirm dabei…

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *